|
|
|
|
|
|
|
Seit September 2006 läuft in Wien das Musical „Rebecca“, eine Produktion vom Komponisten Sylvester Levay und dem Texter Michael Kunze. Aus Kunzes Feder stammen auch die erfolgreichen Musicals „Mozart!“ und „Elisabeth“. Die Geschichte von „Rebecca“ beruht auf dem gleichnamigen Roman von Daphne du Maurier, welcher von Alfred Hitchcock auf Zelluloid gebannt wurde. Die Rechte für die Musical-Fassung zu ergattern war nicht einfach - auch andere Produzenten hatten ein Auge auf die Romanvorlage geworfen. Letztlich entschied man sich jedoch auf Grund der hervorragenden Referenzen für Michael Kunze. Das Stück feierte Premiere im Wiener Raimund Theater. Zur Handlung: Monte Carlo in den 1920ern. Ein junges Mädchen lernt auf einer Reise den charmanten adeligen Maxim de Winter kennen und lieben. Die beiden heiraten schon wenige Tage später und die junge Frau zieht mit Maxim auf dessen Anwesen in Cornwall. Doch das neue Glück wird auf eine harte Probe gestellt: Auf dem Landsitz Manderley scheint die neue Frau an Maxims Seite nicht willkommen. Stets wird sie mit dessen Exfrau Rebecca verglichen, deren Geist die neue Hausherrin Tag und Nacht verfolgt. Dass sie nicht willkommen ist, bekommt die neue Gattin mit aller Kraft zu spüren. Vor allem Mrs. Danvers, die Haushälterin der verstorbenen Rebecca, ist nicht gut auf sie zu sprechen und macht ihr das Leben schwer. Die Ereignisse überschlagen sich, als plötzlich eine Frauenleiche gefunden wird. Schnell stellt sich heraus dass es sich um Rebecca handelt – Maxims vor Monaten beerdigte Ex-Ehefrau. De Winter wird des Mordes verdächtigt und verzweifelt beichtet er seiner neuen Liebe, seine ehemalige Gattin getötet zu haben: Im Streit sei sie gestolpert und habe sich das Genick gebrochen. Seine neue Frau ergreift sofort für ihn Partei und erkämpft durch unbeirrten Einsatz und Engagement eine Einstellung der polizeilichen Ermittlungen. Endlich steht dem Glück der Beiden nichts mehr im Wege. Zu guter Letzt geht auch der Landsitz Manderley in Flammen auf – der Geist Rebeccas wird sich nun nie wieder gegen die junge Liebe stellen können! Die Autorin Daphne du Maurier gab der weiblichen Hauptfigur absichtlich keinen Namen, um deren Unterlegenheit gegenüber dem starken Geist Rebeccas besser zu veranschaulichen. Erst zum Ende hin wird in dem jungen Mädchen das Selbstvertrauen geweckt und lässt es zu einer starken Frau reifen. Rebecca – das Musical ist eine gelungene und spannende Inszenierung mit beeindruckender Optik, eingängiger Musik und vor allem viel Klasse! |
| Weiterführende Links:
www.youtube.com/watch?
|